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Irgendwo zwischen Wahnsinn und Realität



Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Und ich weiß nicht, wie oft ich dies alles schon aufgeschrieben habe. Ich möchte das ganze diesmal in möglichst kurze Texte fassen und kein halbes Buch schreiben.

Selbstverletzendes Verhalten
Wenn ich mich zurück erinnere, habe ich mich im Alter von 12 Jahren das aller erste Mal bewusst verletzt. Es fing mit schneiden an, owohl ich zugeben muss, dass ich bis heute noch nie wirklich sehr tief geschnitten habe. Danach folgten Verbrennungen, Exessiver Sport, Tablettenüberdosen, Kratzen. Es gab Pausen, lange Pausen, aber ich habe heute noch groß damit zu kämfpen.

Essstörungen
Ebenso habe ich mit 12 das aller erste Mal gehungert. Ich hab abgenommen, war aber nicht sonderlich dünn. Ich war nie wirklich dünn gewesen und ich werde es auch niemals sein. Seit Jahren ist es ein auf und ab von Normalgewicht und Übergewicht. Eine Zeit lang habe ich gekotzt. Das habe ich zum Glück hinter mir gelassen. Dann gibt es Zeiten in denen ich nur fresse und all das abgenommene wieder draufkriege. Und danach folgen wieder die Hungerphasen und die dazugehörigen Schwindelanfälle.

Sexueller Missbrauch
Ein Thema, dass ich nicht weiter erläutern möchte. Es war auf jedenfall nicht in der Familie.

Mobbing
Soweit ich mich zurückerinnern kann, war ich immer das Opfer. Im Kindergarten, in der Grundschule, in der Orientierungsstufe, in der Realschule und in meiner längsten Beziehung. Mittlerweile ist es mir egal was sie sagen. Und ich glaube mit Abstand das schlimmste für mich war die Zeit als mein Ex-Freund anfing mich zu beleidigen. "Schlampe", "dickes Mädchen", "fette Kuh". Er wollte immer das ich abnehme. Ich durfte nicht anziehen was ich wollte und ich durfte meine Haare nicht so machen wie ich wollte. Er hat mich beleidigt, ein halbes Jahr betrogen und so mega fertig gemacht.

Kindheitstrauma
Damals hatte nie jemand Zeit für mich. Es gab nur Streit, Probleme und alles andere als ein Familienleben. Aufgezwungene Therapien. Aufgezwungenes Familienleben. Heuchelein. Es war schlimm.

Die Zeit auf der "Straße"
Eine Zeit, die mich mit am Meisten geprägt hat. Nachdem meine Eltern sich scheiden lassen hatten, mein Bruder rausgeflogen war, mein Vater ausgezogen, da verbrachte ich die Zeit lieber auf der Straße als bei meiner Mutter. Die meisten Dinge die man so mit 14,15 von seiner Mutter hätte lernen sollen, die lernte ich auf der Straße. Bis meine jetzige Stiefmutter kam und mich aus der Scheiße holte.

Depressionen
Auch eins der Themen mit dem ich immer noch kämpfe. Ich weiß nicht was in meinem Kopf nicht stimmt, aber irgendwas läuft falsch. Von der einen zur anderen Sekunde bin ich wie ausgewechselt. Eben noch fröhlich, jetzt total nachdenklich. Jeden Nachmittag raffe ich mich auf, weil ich weiß, wenn ich hier bleibe ziehe ich mich wieder zurück, gehe den ganzen Tag in mein Bett. Ich will niemanden sehen. Ich bin unglücklich, unzufrieden und habe das Gefühl dieser Kummer frisst mich auf. Ständig bin ich müde und verschlafe den ganzen Tag.Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

Vorwort


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